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Politik und Wirtschaft Forum

Japan - Erdbeben, Tsunami & Super-GAU??? Geschlossen


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verfasst am 13.03.2011 um 13:37:04 Uhr

Vorab: Vll. könnte man mal extra nen Bereich hier schaffen für Naturkatastrophen usw..


Also das was zur Zeit da unten in Japan abgeht, ist schon krass.
Häuser werden einfach weggeschwemmt, Raffinerien brennen und jetzt droht auch noch der Super-GAU. Hoffentlich bleibt der aus, obwohl man das schwer abschätzen kann....


Was denkt ihr darüber so; Lasst ma hören.....

DenniX

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verfasst am 13.03.2011 um 15:21:29 Uhr

Ganz ehrlich? Ich habe das schon zu anderen gesagt: Ich hoffe die Akws fliegen alle in die Luft. Am besten alle auf der Welt, damit die Menschheit ausgerottet wird.
Weil anders lernen wir nicht.
Weg mit dem Atom-Müll!

00

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verfasst am 13.03.2011 um 15:51:25 Uhr

Ja gut du übertreibst, irgendwie haste auch recht.
Ich meine dass ist ja nicht der Einzigste Reaktor da unten und es sind ja glaub ich sogar schon wieder 2 neue in Bau (korrigiert mich, wenn ich falsch liege).

Sau gefährlich, aber ich checks einfach auch nicht?

Jeder Cent wird einem aus der Tasche gezogen und unser Leben wird auch gefährdet durch den radioaktiven Dreck!



Keine Ahnung, was man dazu noch sagen kann???? :?:

DenniX

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verfasst am 13.03.2011 um 15:54:19 Uhr

Tja, ganz einfach: Weg mit dem Atom-Müll.
Und nach Tschernobyl hat man ja nicht gelernt.

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verfasst am 13.03.2011 um 16:08:48 Uhr

Ja, dass ist sowas, was ich einfach nicht kapier, wie wenn "Tschernobyl" nie gewesen wäre.

Ja klar muss der Atom Müll weg, das steht hier auch gar nicht zur Diskussion, aber mach das "denen" mal klar..... ?

sINGERy

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verfasst am 14.03.2011 um 14:57:28 Uhr

iCH FINDS IMMER EIN WENIG HEUCHLERISCH; DENN AUF DER EINEN SEITE; WOLLEN WIR ALLES HABEN; Strom etc., leben hier in Saus und Braus und beschweren uns dann, wenns zu spät ist. :evil: Und dann wird man hier ja leider auch, bei nichts ernst genommen! Es gibt mittlerweile statistisch gesehen, echt viel zu viele Menschen, als das man noch mit herkömmlichen bzw. alternativen Energiegewinnungsmethoden, bzw. der Energie auf längere Sicht gesehen, auskommen würde! So gesehen, sind die AkW`S ja sinnvoll! Und meiner Meinung nach, passiert hier auch irgendwie nichts, wohne im Norden und vermisse immer die Windkrafträder, die hier mittlerweile on mass stehen könnten!
In Japan ist man ja auch noch nie von einem so starken Erdbeben 8.9Stärke, ausgegangen!
Das ist wohl echt auch schon gewaltig! :twisted: A.

sINGERy

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verfasst am 14.03.2011 um 15:06:21 Uhr

Ach übrigens, Das Operationsbesteck etc., wird auch radioaktiv sterilisiert! Also das ist wohl wieder, der relative Nutzen einer Angelegenheit! :idea: A.

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verfasst am 14.03.2011 um 22:07:47 Uhr

Ich glaube die haben es auf 9,0 korrigiert.....

Rrljaxa

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verfasst am 15.03.2011 um 16:30:44 Uhr

Es gibt mittlerweile statistisch gesehen, echt viel zu viele Menschen, als das man noch mit herkömmlichen bzw. alternativen Energiegewinnungsmethoden, bzw. der Energie auf längere Sicht gesehen, auskommen würde!


Ich finde es toll, wenn man pauschalisiert ... damit braucht man ja auch keine Aufklärung mehr ... Jugendliche werden immer brutaler, uns geht es immer schlechter, es gibt zu viele Menschen, als dass wir auf längere Sicht hin mit alternativen Energien auskommen würden ... Damit ist jede Suche nach der Wahrheit wirklich schon im Vorhinein sinnlos, wir brauchen gar nichts mehr zu ändern sondern können uns freifröhlich der faulen Verdammnis hingeben ...

Schauen wir uns doch erst einmal die Fakten an:
Energieverbrauch in Deutschland (http://www.ag-energiebilanzen.de/componenten/download.php?filedata=1296215863.pdf&filename=Quartalsbericht%20Q4%202010.pdf&mimetype=application/pdf)

In Kurz das für uns Wissenswerte, für den, den es wirklich mal interessiert und sich noch nicht durchgelesen hat: (die Zahlen sind die gesamten Zahlen für das Jahr 2010)
Wir:
- exportierten 14 Mio kwH (Differenz von unserem Import-Export. Das entspricht schonmal zwei AKWs, die man abschalten könnte, ohne dass irgendjemand ausser den Stromkonzernen leidet)
- verbrauchten 507 Mio kwH
- verbrauchten in den Haushalten etwa 141 kwH (82 Mio Menschen, durchschnittlicher pro Kopf Verbrauch 1720 kWh)
- produzierten Strom über alternative Energien 103 kwH (ABER auch 125 kwH an Wärmeproduktion. Hier ist zu erwähnen, dass sehr viel Strom der AKWs ohnehin in Wärme umgewandelt wird)

Zuerst scheinen die Zahlen ja noch rechtzugeben.
ABER:
- Wir werden in Deutschland immer weniger (bei mir gab es das Thema Demographischer Wandel sogar noch in der Grundschule ... ich gehe davon aus, dass der nicht mehr erklärt werden muss - in Kürze werden wohl noch die ganzen alleinlebenden Rentner, die die Glotze an haben also langsam aber sicher wegfallen). Das selbst spielt aber nicht wirklich eine Rolle, immerhin verbraucht das Meiste die Industrie ... in Anbetracht dessen, dass wir ohnehin mittlerweile an dem Punkt sind, dass wir mehr produzieren als dass wir nutzen kann da schon zurückgeschraubt werden.

- Man sollte erst Berichte lesen, bevor man gegenteilige Behauptungen aufstellt (http://www.solarserver.de/solarmagazin/solar-report_0307.html). Wem der Artikel nicht ernsthaft genug ist, kann auch diesen neutralen (http://www.br-online.de/aktuell/kernkraft-DID1216366856593/kernenergie-atomkraftwerke-stromerzeugung-ID1216727943556.xml) durchlesen.

Richtig ist: Wenn wir jetzt alle AKWs abschalten, sind wir erstmal owned.

Richtig ist aber auch: Wir unternehmen nur einen Bruchteil, um erneuerbare Energien zu nutzen. Industrie ist nicht gerade berühmt dafür, Präventivmaßnahmen durchzuführen, erst recht nicht, wenn AKW-Strom keine Mehrkosten bildet, Wasserpumpen, Solaranlagen jedoch schon und letztendlich das Gleiche bringen würde. Industrie ist darauf bedacht, schwarze Zahlen zu unterstützen und nich gerade das Wohl der Menschheit. Zumindest die, bei denen es auch einen Unterschied machen würde ...
Wie viele Fabriken haben ihre Dächer voll mit Solarzellen? Wie viele Häuser sind gedämmt? Wie sehr werden erneuerbare Energien von der Bundesregierung unterstützt und wie sehr denn die Stromkonzerne? Nicht OB, sondern prozentual? Wie viele Betriebe produzieren 100% aufgrund der Gewinnmaximierung, obwohl auch weniger genug Gewinn bringen würde?

Falsch ist: Blind Stammkneipenpropaganda oder reißerischen Medien zu vertrauen und dena-Studien zu glauben (die von den Stromkonzernen kommen). Das bringt nur Jammern auf hohem Niveau und demotiviert, selbst sich wirklich auch mal aktiv für das Richtige einzusetzen.

Bitte informiert euch erstmal bei zukunftsträchtigen Themen, bevor andere das glauben. Warum? Weil jeder, der die falsche Propaganda vertritt damit auch verhindert, dass man sich für bessere Alternativen einsetzen, weil "alles ja ohnehin keinen Sinn macht" ...

Im gleichen Zuge: Wer nun mit dem dollen Spruch kommt "Was kann ich denn machen ... ?" - tja, wählen gehen, wen es stört. Nicht die wählen, die sich für die AKWs einsetzen, falls ihr das nicht wollt und es euch tatsächlich wichtig sein sollte. Dafür gibt es das ja.
Oder selbst in die Politik gehen, selbst eine Partei gründen, wenn euch das nicht genug ist und "alle gleich sind".

Der ganze Mist hier ist unser Problem und daher ist es nicht angebracht, zu pauschalisieren ohne sich mit Fakten auseinanderzusetzen.

00

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verfasst am 15.03.2011 um 20:54:48 Uhr

Das da unten wird immer schlimmer. Oh weee :cry:

Rrljaxa

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verfasst am 16.03.2011 um 05:28:34 Uhr

SingerY,
ich will keine Debatte gegen Dich anzetteln, ich bin lediglich anderer Meinung, dass unsere Dekadenz auch ohne AKWs - so man jetzt anfängt zu forschen - weiterhin vertretbar ist.

Bevor ich mich auf deinen Eintrag in meinem GB beziehe, möchte ich mich aber erst bei Dir entschuldigen. Mein Betrag konnte durch meine Wortwahl als persönlich angreifend gewertet werden und das ist Dir gegenüber nicht fair.

Es war eine Reaktion auf das 0 oder 1 Argument, ohne entsprechende Beweise. Das halte ich gerade momentan für gefährlich.
In zwei Wochen sind Wahlen. Wir müssten uns eigentlich genau jetzt dafür einsetzen, die neuerbaren Energien besser werden zu lassen, dass wir in möglichst kurzer Zeit nicht mehr auf die AKWs angewiesen sind. Die Entscheidungswelle der derzeitigen Regierung, die sich von Tag zu Tag verändert, sollte eigentlich genug zum Nachdenken veranlassen.

Deine Argumentation mochte ich nicht, weil sie mitgeteilt hat: Es ist hoffnungslos, wir sind zu viele. Mit diesem Argument bekommt man nie etwas geändert, man gibt auf, bevor man etwas versucht hat und zudem empfinde ich es auch als falsch, würde mich Deinerseits über Beweise freuen, mit denen Du Deine Meinung vertreten kannst. Daher mein drastisches Kontra und die Belege in Form von Quellen, warum ich deine Denkweise nicht teile - dass ich mir das nicht nur ausgedacht habe, sondern dass ich für meine Argumente Gründe habe.

Um mich auf das zu beziehen, was Du mir im GB hinterlegt hast, um das "Warum" vielleicht verständlicher zu machen.
Wie Du in meinem GB schreibst, habe ich die Zahlen kopiert und zwar von der AG Energiebilanz e.V.
Ich weiß nicht, was Dich daran stört, dass ich von dort die Zahlen kopiert habe. Das sind schlileßlich die Zahlen, um die sich alles dreht: Wieviel produziert Deutschland, wieviel benötigt es, damit wir Licht und Fernsehen haben und wie viel müssen wir produzieren, damit auch unsere Export-Industrie ohne Verluste und zu adäquaten Preisen produzieren kann. Im Gegensatz zu Worten sind Zahlen nicht beschönigend, sie sind nicht poltisch, sie sind unverblümt und jeder kann seine Schlüsse daraus ziehen.
- Wenn man sieht, wie viel wir im letzten Jahr produzieren und wie viel übrig bleibt, kommt man bei der Differenz auf den Überschuss, der von zwei AKWs erzeugt wird. Die könnte man also abschalten, ohne dass in Deutschland Verlust wäre.
- Summiert man den Strom der alternativen Energien, bekämen wir durchaus unsere Haushalte versorgt. Der Umstand, dass immer mehr Leute Energiesparhäuser kaufen oder ihre Häuser durch staatliche Subventionen energieeffizienter aufrüsten, verstärkt den Effekt.
- Unsere persönliche dekandente Weise pro Kopf ist nicht das, was den Energieverbrauch so hoch hebt. Die Haushalte selbst verbrauchen ein Viertel des gesamten Stroms, Tendenz prozentual sinkend.
- Und zu guter Letzt: Import-Export-Analysen zeigen das Bestreben dafür an, dass es nicht darum geht, dass wir alle unseren Strom haben. Ansonsten würden wir ja für uns produzieren und der Überschuss würde verkauft werden. Die Strombörse trägt eher die Relevanz, AKW-Strom wird halt gehandelt wie eine Aktie, um ein paar Leuten die Taschen zu füllen.
Um diese meiner Aussagen belegen zu können, habe ich die Zahlen genannt. Sie dienen auch dazu, dass anhand der Zahlen von jemand anderen Gegenargumente gebracht werden können.

Was wichtig ist - dafür die anderen Berichte -, ist dass wir auf mehr Forschung bzgl. alternativen Energien angewiesen sind, wenn auch die Industrie nicht mehr von den AKWs abhängig sein soll. Wie die Statistik zeigt, wäre dieses nicht abgedeckt und im momentanen Zustand ist das, was man zahlen müsste um alternative Energien anstelle der AKWs einzusetzen nicht machbar. Das das noch zu teuer ist, zeigt die Statistik leider nicht - wer da ne Quelle hat möge sie posten, ich habe die Info im Kopf, dass die Industrie momentan pleite gehen würde - und wir mit ihr - wenn sie alles bspw. mit Solarzellen vollspicken würde.

Durch Forschung kann sie aber bezahlbar und rentabel gemacht werden, dass unsere Industrie auch vollständig davon zehren kann und für uns nicht eine horrende Preispolitik entsteht. So, wie auch Computer durch Forschung schneller, besser gemacht werden, können auch bspw. Solarzellen optimiert werden: Mehr Speicher für weniger Geld, bessere Aufnahmefähigkeit, optimierte Speicherung... Solartechnik ist 20 Jahre alt und hat seither nicht wirklich viel geändert. Die Technik hier kann lukrativer, schneller, effizienter mit besserem Speicher aufgebaut werden und dazu günstiger sein. 20 Jahre technischer Unterschied bedeutet Final Fantasy 4 und Final Fantasy 14 gegenüberzustellen, also das stetige Aufrüsten einer PSP mit der fertigen Technologie einer PSP3 zu vergleichen.

Wenn man nun wirklich Geld in die Forschung für erneuerbare Energien hineinstecken würde, könnten wir 2020 laut der BEE so weit sein, dass wir in Deutschland keine AKWs mehr benötigen. Dieser Meinung war nebenbei auch Umweltminister Röttgen, bevor ihm der Rausschmiss aus der CDU drohte... vielleicht erinnert sich noch einer an die Debatten zwischen Seehofer und Röttgen.

Du hast recht, wenn Du schreibst, dass das nur die BRD betrifft, ich denke, das war ein Punkt, der Dich am meisten störte. Aber: Wenn es für die BRD möglich ist, ist es doch auch für andere Länder möglich.
Mit anderen Ländern meine ich z.B. die EU. Was über die EU hinausgeht, wird sehr wahrscheinlich nicht geändert werden können. Gründe sind hier aber nicht zwangsläufig in der Anzahl Population zu suchen, sondern in der Politik.

Wenn Regierungen nichts an der Preispolitik steuerntechnisch regeln, dass der Bürger immer noch keinen Anlass sieht, seinen 20Liter-Jeep gegen einen 5Liter-Kleinwagen einzutauschen und kein Anlass zur Änderung der Energiepolitik gesehen wird oder
die Regierung ohnehin macht, was sie will und sich nicht in ihre Pläne reden lässt oder
der Hauptteil der Bürger ohnehin auf der Straße im Elend am Hunger sterben, Strom meistens nicht existiert
in dem Fall wird man nicht von den AKWs abweichen.

Für die anderen besteht jedoch eine Chance und es wäre in meinen Augen nicht gut, wenn man den Glauben daran bereits im Keim erstickt, obwohl alles für positive Ergebnisse spricht, wenn man sich die wissenschaftlichen Berichte durchliest, die nicht gerade von der dena kommen.

Um nun zum letzten Mal auf Deine Bemerkung im GB zurückzukommen: Nein, ich habe diese Texte nicht kopiert. Ich habe recht häufig mit Statistiken zu tun, weswegen mir eine Interpretation im Kontext mit den Nachrichten und politischen Geschehen vielleicht leichter fällt und scheue mich nicht, auch mit anderen Personen die Zahlen zu diskutieren bzw. auch nachzufragen, wenn meine erhaltenen Infos widersprüchlich sind.
Aber ich schätze, dass nochmal so ein Bonzentext derselben Art jeden Zweifel beseitigen sollte.

Nachdem ich nun zum zweiten Mal meine Meinung erklärt habe und belegt habe, warum/ woher ich meine Meinung habe, das ganze noch etwas ausgeweitet habe, ist es hoffentlich nachvollziehbarer und akzeptabler für Dich, warum ich induktiv mit der Jahresbilanz Deutschland 2010 vorgegangen bin, wie ich die Zahlen interpretiert habe, um zu den Ergebnissen zu kommen.

Dass wir 2020 ohne AKWs sein könnten, entnehme ich aus diesen Berichten:
Atomkraft, nein danke! Und jetzt? (http://www.fnp.de/fnp/nachrichten/politik/atomkraft-nein-danke-und-jetzt_rmn01.c.8758365.de.html)
Was die längeren Akw-Laufzeiten bedeuten - Dieser Bericht nennt die 2027 als Zahl, ich schätze diese auch realistischer ein. Der Artikel ist wirklich lesenswert, er erklärt noch desweiteren, warum es schädlich wäre, eine Laufzeitverlängerung der AKWs zu akzeptieren, im Grunde spiegelt er meine Meinung wieder (http://www.tagesspiegel.de/politik/was-die-laengeren-akw-laufzeiten-bedeuten/1919418.html)
Dieser Bericht widerspricht bspw. der Meinung, dass bis 2030 die erneuerbaren Energien ausreichend sein werden. (http://www.welt.de/wirtschaft/article12819979/AKW-Abschaltungen-kein-Risiko-fuer-Stromversorgung.html) Es wird hierfür ein klarer Grund genannt: Wir sind zu geizig. Deutschland wird einfach den Strom aus dem Ausland importieren, weil Bürger und Industrie keine Lust haben werden, so viel zu blechen. Das ist das einzige, worin ich z.B. auch ein Risiko sehe: Dass wir es eher in Kauf nehmen, durch nen 'undenkbaren Fall der aber eintreten kann' uns selbst zu vernichten, als eine zwar bezahlbare aber für uns zu hohe Summe für Strom auszugeben.
Wahrscheinlicher ist ein anderes Szenario damit: Wir schalten alles ab, ein Anbieter für alternative Energien verkauft uns den Strom zu den dann üblichen Preisen, käuft aber die Hälfte des Stroms von den AKWs im Ausland...

Das Ergebnis zu dem man also letztendlich trotz zweifelhafter Prognosen kommen kann ist Folgendes: Wir benötigen nicht alle derzeit laufenden AKWs - das beweist uns sogar mittlerweile die Regierung selbst und da sind sich alle einig. Es werden immerhin sechs AKWs auch abgestellt, die Ältesten, die nicht mehr den neusten Sicherheitsstandards entsprechen - selbst der Vorstandsvorsitzende von e-on räumte heute ein, dass neue Sicherheitsstandards gewählt werden und die AKWs daraufhin geprüft werden müssten (heute-journal von gestern, das um 22:00 Uhr lief).
Alle Berichte sind sich einig, dass erneuerbare Energien gesteigert werden können und somit - als beigedachte Konsequenz - noch mehr AKWs ablösen können werden.
Womit es ein Problem geben könnte, ist das, was Die Welt reflektiert, nämlich dass mal wieder persönliche Bereicherung und kollektives Jammern dazu führen wird, dass man die Politik der erneuerbaren Energien so lange umdeichselt, bis wir doch plötzlich wieder AKW-Strom untergepfuscht bekommen werden - mit oder ohne unseren Wissens - und wir entsprechend wahrscheinlich auch nie erfahren werden, ob erneuerbare Energien ausreichen, um uns komplett zu speisen.
ABER: Nichtsdestotrotz werden AKWs verzichtbarer, Atommüll weniger und an einer Technik weitergeforscht, die die Umwelt sauber macht. Und alleine dieses Stadium zu erreichen wäre bereits ein Erfolg, der es wert ist, angestrebt zu werden.

Ich hoffe, dass diesmal die Belege ausreichend sind und deutlich wurde, was kopiert ist und was meine Meinung ist, der auch sehr gerne widersprochen werden darf.

sINGERy

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verfasst am 16.03.2011 um 11:10:26 Uhr

Echt, tret doch irgenwo, wo auch immer, in ne Partei ein! Bist mir echt zu extrem! Das dir allerdings der comment, von wegen die Akws sprengen, nicht hoffnungslos erschienen ist, gibt mir zu denken! Mit meinem Beitrag wollte ich eigentlich nur darauf hinweisen, dass man die Erde auch nicht endlos ausnutzen sollte, oder?? Sieh dier an, was in Japan los ist, und da waren ja nun nicht die Akws Auslöser der Katastrophe, oder! Hab wohl etwas weiter gedacht, schlimm????? :twisted:

Rrljaxa

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verfasst am 16.03.2011 um 13:54:28 Uhr

@SingerY
Falls Du von mir eine Antwort erwartest: Lies nochmal und zwar diesmal richtig.
Mehr werde ich dazu nicht schreiben, da deine Frage bereits von mir beantwortet worden ist.

BTT:
Tokio scheint vorerst vor dem Schlimmsten selbst durch die Windrichtung ja noch halbwegs davongekommen zu sein. Aber irgendwie trau ich dem Ganzen nicht wirklich. Die Explosion des Ganzen kann noch kommen und wie dann der Wind steht ...

Hat jemand von euch Infos zu den Leuten bekommen, die noch direkt in Fukushima leben? Der Fokus wandelt ja immer und ist teils recht ungenau. Die letzte Info die ich habe ist, dass sie in ihren Häusern und weg von den Fenstern bleiben sollen.

wo

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verfasst am 08.04.2011 um 13:33:21 Uhr

Wüsste nicht, dass man dich in irgendeinem comment etwas gefragt hätte!rnUnd überhaupt scheint es dir ja Vergnügen zu bereiten, andere ihrer Meinung wegen, zu kritisieren! Ist, glaube ich nicht Sinn der Sache!!!!!!!rnrnUnd ansonsten, informier dich doch x in den aktuellen Nachrichten über Japan! Es ist nämlich relativ zweifelhaft, dass hier jemand genauer Bescheid weiß, als das was man so mitbekommt! Will jetzt hier auch nicht deine megalangen Berichte lesen, dass kann ich auch im Netz, wenn ich will!!!! rnrnHab das jetzt nur x so geschrieben, weil du das anscheinend auch ständig so machst, erst x was persönliches, ne?rnZum Thema, Das Ausmaß ist mir gerade zu ungeheuerlich,( war ja jetzt erst wieder ein Beben,) als dass ich da was zu sagen möchte! :!: :arrow:

gen6

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verfasst am 08.04.2011 um 23:51:07 Uhr

THAT´S IT !!!!!!!!! :lol: