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Sparen im Internet: die besten Tipps

Quelle: William Potter – 580499569 / Shutterstock.com

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Sparen im Internet: die besten Tipps



Möchte man Geld beim Shoppen sparen, schaut man erst einmal ins Internet. Klar, denn im World Wide Web gibt es praktisch immer eine unausgesprochene Niedrigpreisgarantie, ganz im Gegensatz zu stationären Händlern, bei denen die Preise durch andere Faktoren wie Ladenmiete oder Lohnkosten für Service-Personal nach oben getrieben werden. Aber stimmt das auch? Ist online tatsächlich alles günstiger? Und falls dies der Fall ist: Wie und wo lässt sich im Internet am meisten sparen?

Vorsicht bei Preisvergleichen!

Shoppen macht glücklich. Aber wer nicht zufällig zu den Rekord-Lottogewinnern zählt, hat es schwer, seinem Kaufrausch freien Lauf zu lassen. Dabei kann es ganz einfach sein: Wer nach neuen Schuhen, einem Gebrauchtwagen, der günstigsten Pauschalreise oder einfach nach einem neuen preiswerten Stromanbieter sucht, der schaut einfach ins Internet. Dort tummeln sich Vergleichsportale aller Art, die nicht nur die Preise von Waren, sondern auch von Dienstleistungen vergleichen. Das System funktioniert und die Anbieter versprechen, dass man innerhalb kürzester Zeit den aktuellen Niedrigstpreis findet.

Nur leider ist das Preisvergleichssystem wenig transparent für Verbraucher. Wie aus einem Test der deutschen Verbraucherzentralen hervorgeht, wird bei Preisvergleichsseiten nämlich längst nicht immer der Bestpreis angezeigt. „Den Anschein, dass die Portale das Leben erleichtern, können wir in keiner Weise bestätigen“, sagt Lina Ehrig vom Verbraucherzentrale Bundesverband.

Nicht immer halten Preisvergleichsportale, was sie versprechen.

Dies hat natürlich verschiedene Gründe. Vor allem liegt dies aber daran, dass die Verbraucher nicht wissen, wie viel Provision die Anbieter von den jeweiligen Unternehmen erhalten und auch nicht alle Anbieter im Preisvergleichsportfolio aufnehmen müssen. Kooperiert also beispielsweise ein Stromanbieter nicht mit der Vergleichsseite, wird es nicht gelistet, obwohl es womöglich den Bestpreis auf dem Markt vorzuweisen hat.

Infografik mit Übersicht von Preisvergleichsportalen

Das sind die erfolgreichsten Vergleichsportale im Internet. Infografikquelle: rautemusik.fm

Auch deswegen wurde bereits der Ruf nach schärferen Gesetzen laut. Bislang fehlt es aber an Regularien, was vordergründig damit begründet wird, dass Verbraucher natürlich nicht gezwungen sind, ein Vergleichsportal zu nutzen. Und so ist es auch: Vergleichsportale sollten als Entscheidungshilfe beim Shoppen nach Produkten oder Verträgen, nicht aber als vertrauenswürdige Quelle für den Bestpreis herangezogen werden. Um also wirklich im Internet zu sparen, sollte man zu anderen Mitteln greifen.

Gutscheinportale: Sparen mit Garantie!

Eine zweifelsohne effektive Möglichkeit, im Internet Geld zu sparen, sind Gutscheine oder ähnliche Rabatte, wie sie mittlerweile von fast allen Unternehmen angeboten werden. Die einen bieten diese Online-Casino-Bonuscodes an, andere vergünstigte Restaurantbesuche, jene billige Preise für Markenschuhe und andere saftige Rabatte auf Elektronikartikel. Diese Gutscheine zu nutzen ist das eine, sie auch zu finden und richtig einzusetzen das andere.

Denn natürlich darf man nicht vergessen, dass auch Gutscheinportale ähnlich wie Vergleichsportale funktionieren. Gutscheinseiten kooperieren mit verschiedenen Unternehmen und verlangen für die Vermittlung eines Kunden über einen Gutschein eine Provision. Wie hoch diese ausfällt, kann unterschiedlich sein. Dies bedeutet aber, dass nicht alle Unternehmen mit einem Portal kooperieren müssen, beispielsweise weil ihnen die Provision zu hoch ausfällt.

Deswegen ist es ratsam, auf der Suche nach passenden Gutscheinen für ein gewünschtes Produkt oder einen Service gleich mehrere Portale im Internet abzusuchen. Nur so wird sichergestellt, dass am Ende auch der beste Gutschein im Einkaufswagen landet. Folgende Tipps sollte man dabei beachten:

  • Preise vergleichen: Gutschein hin oder her, nicht immer bedeuten Rabatte, tatsächlich den günstigsten Preis zu erhalten. Mitunter kommt es vor, dass einige Händler ein Produkt noch günstiger anbieten als ein Händler, bei dem das Produkt mit einem Gutschein erworben werden kann.
 
  • Gutscheine vergleichen: Und damit noch nicht genug mit dem Vergleichen. Denn je nach Portal und Kooperation ist es möglich, dass Gutscheine für den selben Service oder das gleiche Produkt unterschiedlich hoch ausfallen. Hier lohnt ein Vergleich.
 
  • Kauf prüfen: Nur wer Geld ausgibt, kann auch sparen. Wer aber gar nicht kauft, der spart am meisten. Diesem Credo sollte sich jeder verpflichtet fühlen, der am Ende wirklich mehr Geld im Portemonnaie besitzen möchte. Denn bevor man einen Gutschein einlöst, stellt sich die Frage: Wollte ich dieses Produkt ohnehin kaufen oder kaufe ich nur, weil es gerade einen Gutschein dafür gibt?
 
  • Ware prüfen: Oftmals werden Gutscheine für Produkte eingesetzt, die der Anbieter aus dem Sortiment werfen möchte, weil sie beispielsweise alt sind und durch neue Modelle ersetzt werden sollen. Um diesen Prozess etwas zu beschleunigen, werden Gutscheine angeboten. So wird aus dem vermeintlichen Topangebot nichts anderes als ein versteckter Restposten mit teils minderwertiger Ware. Im Einzelfall ist dann zu überprüfen, ob der Kauf eines veralteten Modells lohnt oder ob nicht doch besser das neue Modell gekauft wird.

Die Sparfallen im Internet

Natürlich gibt es abseits von Gutscheinen noch viele weitere und zumindest auf den ersten Blick durchaus attraktive Gelegenheiten, ganz viel Geld im Internet zu sparen. Dazu zählen meist hochangepriesene und enorme Preisnachlässe, die auf allen erdenklichen Kanälen beworben werden, vor allem in den Social-Media-Plattformen. Doch gerade hier lauern Tücken:

  • Auslauf-Modelle: Enorme Preisnachlässe bei Elektroartikeln gerade zur Weihnachtszeit verleiten zum vorschnellen Kauf. Dabei gilt hier das Gleiche, was auch schon bei manchen Gutscheinaktionen gegolten hat: Meist sind die Modelle veraltet und selbst den Preisnachlass nicht wert.
 
  • Technische Verblendung: Und wieder eine Stolperfalle bei Elektroartikeln. Beispiel Digitalkameras: Da werden in den Werbeversprechen 12 Megapixel oder mehr versprochen, dafür fehlt es aber an anderen wichtigen technischen Eigenschaften wie dem optischen Zoom. Am Ende wird wenig, aber trotzdem zu viel Geld für schlechte Qualität ausgegeben.
 
  • Kleingedrucktes: Unglaubliche Preise? Die gibt es, doch manchmal sollte ein Blick ins Kleingedruckte erfolgen. Dort könnte beispielsweise stehen, dass die Lieferzeit mehrere Monate betragen kann. Dies kommt vor, wenn der Händler Bestellungen sammelt, um dann am Ende eine Bestellung beim Großhändler zu vergünstigten Preisen aufzugeben. Bis es so weit ist, kann es aber dauern. Leidtragender ist der Kunde, der zwar günstig kauft, aber lange warten muss.

Wer im Internet sparen möchte, muss auf der Hut sein. Denn manchmal ist der angeblich günstigste Preis gar nicht der Bestpreis auf dem Markt. Und mitunter sind ach so tolle Werbeversprechen am Ende nicht so viel wert wie das Papier, auf dem sie stehen. Grundsätzlich gilt also: Im Internet sind die Preise zwar meist günstiger als im Einzelhandel, doch dafür gibt es auch keine kompetente Beratung. Oftmals zahlt man deswegen trotz niedriger Preise eindeutig zu viel.



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