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Mode: Warum ein übersichtlicher Kleiderschrank glücklich macht

Quelle: Flickr Packing Light Geneva Vanderzeil apairandasparediy.com CC BY 2.0

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Benny

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Name: Benjamin
Wohnort: Aachen

Mode: Warum ein übersichtlicher Kleiderschrank glücklich macht



Der Kleiderschrank quillt fast über: Hier ein Stapel T-Shirts, dort ein Haufen diverser Blue-Jeans und die Kleiderstange biegt sich auch schon verdächtig in der Mitte. Dennoch steht man jeden Morgen ratlos vorm Schrank und hat das Gefühl, nichts Passendes zum Anziehen zu finden. Also ab in die Shopping-Mall und neue Kleidung kaufen? Fehlanzeige! Statt den Schrank mit noch mehr Kleidung vollzustopfen, sollte man über eine Ausmistaktion und eine neue minimalistische Garderobe nachdenken.

Kleiderschrank ausmisten

Eine minimalistische Garderobe besteht im Idealfall ausschließlich aus Lieblingsteilen und Basics, die proble mlos miteinander kombiniert werden können. Dadurch spart man sich am Morgen jede Menge Zeit. Gleichzeitig wird der Geldbeutel geschont und man kann ein besseres Gefühl für den eigenen Stil entwickeln. Doch bevor man die übersichtliche Garderobe erstellen kann, muss man den Schrank konsequent ausmisten. Zuerst wird der komplette Kleiderschrank ausgeräumt und der Inhalt auf einen Haufen gelegt. Dieser Stapel wird dann Kleidungsstück für Kleidungsstück abgearbeitet, indem man sie auf verschiedene Berge verteilt: - Behalten: Auf den Behalten-Berg kommen deine Lieblingsteile und jene, bei denen du sicher bist, dass du sie benötigst.

- Entsorgen: Teile, die kaputt oder fleckig sind, gehören sofort in den Müll. Wer sich bis dato noch nicht um Löcher, die man eventuell noch flicken könnte, oder um Flecken, die möglicherweise mit einem Spezialreiniger zu entfernen wären, gekümmert hat, wird sich ihrer auch später nicht mehr annehmen.

- Verkaufen: Kleidungsstücke, die man im letzten Jahr nicht mehr getragen hat, sollten in jedem Fall aussortiert werden. Hierbei kann man nochmal unterscheiden zwischen Teilen, bei denen man unsicher ist, ob man diese wirklich weggeben möchte, und solchen, die man verkaufen oder verschenken möchte. Verkauft werden können alle Stücke, die noch richtig gut erhalten sind und bei denen man sich sicher ist, dass diese sich noch verkaufen lassen. Entweder reserviert man sich ganz klassisch einen Stand auf dem örtlichen Flohmarkt oder versucht auf Plattformen wie Kleiderkreisel oder eBay Kleinanzeigen seine Second-Hand-Klamotten loszuwerden.

- Verschenken: Idealerweise landet hier der Großteil der aussortierten Kleidung. Schließlich möchte man so viel wie möglich loswerden. Alle Kleidungsstücke, die man selbst seit langer Zeit nicht mehr getragen hat oder die nicht mehr passen, kommen auf diesen Stapel. Hiermit kann man andere Personen glücklich machen, seien es Freunde, Geschwister oder Annahmestellen für Spenden, z. B. Frauenhäuser oder Flüchtlingsheime.

- Unsicher: Nichtsdestoweniger gibt es noch immer Kleidungsstücke, die, obwohl sie wie angegossen passen und auch noch dem eigenen Stil entsprechen, seit Monaten ungetragen im Schrank liegen. Diese kommen auf den "Unsicher"-Stapel, der so klein wie möglich gehalten werden sollte. Es ist hilfreich, diese Stücke für drei Monate wegzupacken. Nur wenn man in den darauffolgenden Wochen den Drang verspürt, etwas aus diesem Stapel unbedingt anziehen zu wollen, darf das Teil nach den drei Monaten weiterhin behalten werden. Wenn nicht, sollte es direkt aussortiert werden.

Neue Garderobe aufbauen

Auch wenn das Ziel ist, weniger zu besitzen, muss nach dem Ausmisten der Kleiderschrank erst einmal wieder gefüllt werden. Empfehlenswert ist es hier, auf Basics aus hochwertigen Materialien zu setzen, die perfekt sitzen. Diese dürfen dann auch gern mal etwas mehr kosten, da man hiervon idealerweise einige Jahre etwas hat. Aus diesem Grund sollte man bei den Schnitten darauf achten, dass diese klassisch zeitlos sind. Welche Basics die richtigen sind, hängt natürlich auch vom jeweiligen Stil ab. Dennoch sind perfekt sitzende Blue-Jeans, eine weiße Bluse aus Seide, ein marineblauer oder grauer Kaschmirpullover, schwarze Schnürschuhe oder Ankle Boots aus Leder, ein weißes und schwarzes Baumwoll-T-Shirt und ein Strickcardigan ein guter Anfang. Natürlich muss die Garderobe nicht nur aus Basics und Teilen in gedeckten Farben bestehen. Trotzdem sollte man nicht direkt in die Einkaufsstraße stürmen, um sich abermals unüberlegt mit neuer Kleidung auszustatten.

Wunschliste

Damit man nach dem Ausmisten des Kleiderschranks nicht erneut vor demselben Problem eines überfüllten Kleiderschranks steht, sollte man vor jeder Shopping-Tour eine Wunschliste mit konkreten Wünschen erstellen. Hat man beim Stöbern in den Online-Shops - sei es im Sale wie zurzeit bei Peter Hahn oder in der aktuellen Kollektion - ein Lieblingsteil erspäht, kommt es erst auf die Wunschliste, statt direkt in den Warenkorb. Denn manche Wünsche lösen sich nach einigen Tagen Bedenkzeit wieder in Luft auf und man hat sich einen Fehlkauf mehr erspart. Wichtig ist, dass man sich an die eigenen Regeln hält und beim Shoppen keine Kompromisse eingeht. Nur wenn das Kleidungsstück perfekt sitzt, es sich beim Tragen angenehm anfühlt, es gut verarbeitet ist man sich zu 100 Prozent wohlfühlt, darf das Teil im Warenkorb landen. Denn nur, wenn ein Kleidungsstück genau den eigenen Vorstellungen entspricht, wird man lange Zeit Freude daran haben.



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