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Trauerfeier für den Papst
Die Trauerfeiern für den Papst am Petersplatz sind friedlich zuEnde gegangen. Der Papst wurde im engen Vertrautenkreis unter dem Petersdom zu Grabe getragen, 300.000 Menschen erwiesen ihm die letzte Ehre.
Allein auf dem Petersplatz versammelten sich 300.000 Menschen. Die Übrigen beobachteten die Feierlichkeiten auf riesigen Videoleinwänden, die am Kolosseum, auf der Piazza Navona und im Olympiastadion aufgestellt wurden. Drei Stunden dauerten die Trauerfeier, Sprechchöre und minutenlanger Applaus für den Papst. Die Menschen knieten nieder und die Seiten des Evangeliums auf dem Sarg des Pontifex wurden durch den Wind umgeblättert, wie das Ritual es vorsieht. Der Papst wurde nach eigenem Wunsch in einem schlichten Holzsarg bestattet. Kardinal Ratzinger sprach einige Worte, er bezeichnete ihn als einen "Priester aus ganzem Herzen" und würdigte seine Bemühungen, trotz seiner Verfassung weiterhin der Kirche zu dienen.
Seit dem Tod des Papstes sollen rund 4 Millionen Menschen nach Rom gekommen sein. Die Sicherheitsvorkehrungen waren enorm, der Luftraum war gesperrt und es wurden rund 15.000 Polizeikräfte aus dem ganzen Land zusammengezogen. Es bestand aber keine erhöhte Anschlagsgefahr. Ab Montag kann das Grab von Gläubigen aus aller Welt besucht werden. Quellen: Spiegel.de | aargauerzeitung.ch