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Kategorie: Netzwelt und Hightech
Wissenschaftler verspricht Google-Killer
10.03.2009 15:56 Uhr
Seit einigen Jahren arbeitet der Wissenschaftler Stephen Wolfram mit einem hundert Mannstarkem Team an einer bisher geheimen Software. Nach der Bekanntgabe letztes Wochenende war die Aufruhr im Internet groß.

Das Ziel des Mathematica-Erfinders ist klar - er möchte mit dieser Software Google ablösen und arbeitet seit einigen Jahren mit seinem Team an dem Projekt. Anders als Google gibt dieSoftware keine Dokumente aus, welche die Fragen eventuell beantworten, sondern berechnet anhand der Inhalte aus dem Web die Antwort. Dabei soll die "natürliche Sprache desWebs" verwendet werden. "Ich bin glücklich, dass wir es mit einer Mixtur aus schlauen Algorithmen, Heuristik und linguistischen Entdeckungen geschafft haben, dass esfunktioniert", so Wolfram in seinem Blogeintrag.

Auch erwähnt Wolfram in seinem Blog, dass die Entwicklung bis dahin sich als sehr schwierig erwies: "Es hat sich als unglaublich schwierig herausgestellt, Computer dazu zukriegen, dass sie mit der natürlichen Sprache umgehen können. Wir sind, um ein Beispiel zu nennen, noch sehr weit davon entfernt, dass Computer größere Volumen vonnatürlichen Sprachtexten im Web verstehen."

Das Wunderkind Stephen Wolfram

Stephen Wolfram wurde in London geboren und war schnell ein neues Wunderkind. Er besuchte die britischen Eliteschulen Eton und Oxford und machte mit 20 Jahren seinen Doktor in theoretischer Physik,am California Institute of Technology. Dort entwickelte er einen Vorläufer der Software "Mathematica", was bis heute noch ein Standardwerkzeug für Wissenschaftler und Mathematiker ist.Dieses Programm ist eine Art universeller Computer-Werkzeugkasten für mathematische Modelle. Nun möchte er mit seinem bisher komplexesten Werk eine Revolution auslösen.

Es haben viele Leute bis dato versucht eine Google-Alternative zu entwickeln, doch hat es niemand so wirklich geschafft. Bei Stephan Wolframs Ankündigungen war der Aufruhr sehr groß, weilman vor allem ihm zutraut, eine solche Aufgabe zu bewerkstelligen.

Ob er es wirklich schafft, wird sich im Mai diesen Jahres zeigen. Dann soll das Projekt von der Öffentlichkeit nutzbar sein.

Quellen:
futurezone.orf.at | Spiegel.de
Bild:
© geralt / pixelio.de


  5 Kommentare

TrippleB Dieser User ist offline.  (11.03.09 - 12:37Uhr)

Ja gut, dass war ja das, was ich mit Daten meinte, aber das reicht ja auch schon aus, dem ganzen kritisch gegenüber zu stehen. Immerhin möchte ich ja nicht, dass meine Vorlieben irgendwelchen Menschen bekannt sind.

Aber man macht ja auch noch mehr im Internet als nur Googeln. Ganz sicher vor Hackern die es wirklich drauf ansetzten oder irgendwelche spyware bist du nicht.
Auch wenn du dir irgendwelche Toolbars oder sowas runterlädst oder irgendwelche Gimmicks, die deinen Rechner individualisieren sollen, sind potentielle Spione.

Ich hatte mal eine nette Begegnung mit einem Trojaner. Bin mir nicht mehr sicher, wie ich mir den eingefangen habe. Vielleicht Jugendlicher Leichtsinn. Aufjedenfall hatte der schön meine Login Daten bei der Sparkasse mitgeloggt ... . Zum Glück sind die bei der Sparkasse ziemlich fit und haben das mitbekommen.

^^
Wir leben nunmal in diesem Zeitalter.


DenniX Dieser User ist offline.  (11.03.09 - 12:00Uhr)

Google sammelt keine Daten von den Festplatten der User.
Das einzige was gesammelt und gespeichert wird, sind deine IP Adressen im Zusammenhang mit Google-Suchbegriffen die du gesucht hast.
Deswegen kann Google auch gezielt für jeden einzelnen User Werbung anzeigen, je nach Interesse des Typs, der gerade surft.

Was iGoogle etc angeht: Ich werde Cloud Computing nie vertrauen. ;>


TrippleB Dieser User ist offline.  (11.03.09 - 11:23Uhr)

Also ausspioniert wirst du so oder so, selbst wenn du deinen Rechner nur anmachst. Wenn du telefonierst oder sonst was auch. Davor is ja niemand mehr gefeiht und wer sagt dir, dass der Typ das nicht auch so machen wird. Die Typen von Google sagen ja auch, dass sie ja niemandem was böses wollen und das ist ja auch so, trotzdem sammeln sie deine Daten und nutzen sie aus.

Wenn der Wolfram erstmal an der Macht ist wird der das auch so machen. Bringt ja auch ne Menge Kohle und wie gesagt die Macht.
Die Leute sind ja aber auch selber Schuld. Wer anfängt iGoogle zu nutzen und seine Termine da einträgt und so, der braucht sich ja nicht zu wundern.


.:|NormaN|:. Dieser User ist offline.  (11.03.09 - 07:28Uhr)

jaa solange es noch 4 free ist geht google noch aber i-wo hatte ich gelsen das google deinen pc ausspioniert ...  also persölniche daten uploadet ohne das du was merkst.
Das neue ding hier scheint das nicht zu machen da bei Stephen Wolfram nur das projekt zählt nicht die daten/sachen anderer.


brechbohne Dieser User ist offline.  (10.03.09 - 21:04Uhr)

mal schaun;D aber ich hab bisher kein problem mit google und wüsste garnicht warum ich was anderes nutzen soll solange es noch for free is ^^

  5 Kommentare
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