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Wöchentliche Kampagne zum Thema Aids

 Unsere Kampagne zum Thema Aids geht nun in die vierte Runde. Dieses Mal klären wir euch über sexuell übertragbare Krankheiten auf, die bis heute leider noch immer nicht ernst genommen werden.
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Unter sexuell übertragbaren Krankheiten versteht man Krankheiten, die hauptsächlich durch sexuellen Verkehr übertragen werden. Diese Krankheiten sind höchst ansteckend und können, sofern man sie nicht erkennt und behandelt, schweren Schäden im Körper des Trägers hervorrufen. In der Regel werden diese Infektionen durch Geschlechtsverkehr übertragen, wobei es völlig unerheblich ist, wie und mit wem der Verkehr erfolgt. Bei wenigen Krankheiten genügen sogar nur enge körperliche Kontakte, wie zum Beispiel Küssen oder Petting. Welche sexuell übertragbaren Krankheiten gibt es?Folgende Infektionen sind bekannt: - AIDS und HIV-Infektion - Candidose - Chlamydia trachomatis - CMV - Condylomata acuminata - Dellwarzen - Donavanosis - Eierstockentzündung - Eileiterentzündung - Einschlusskörperchen-Krankheit - Epididymitis - Epithelioma contagiosum - Epithelioma molluscum - Filzläuse - Genitalherpes - Genitalwarzen - Gonorrhoe - Granuloma inguinale - Harnröhrenentzündung - Hepatitis - Hepatitis B - Hepatitis D - Herpes simplex Typ 1 - Herpes simplex Typ 2 - HPV-Infektion - Krätze - Lausbefall - Lippenherpes - Lues - Molluscum contagiosum - akute Nebenhodenentzündung - Pedikulosis - Skabies - Soor - Syphilis - Trichomoniasis - Tripper - Ulcus molle - Urethritis - Weicher Schanker - Zytomegalie [podcast] Wie können sexuell übertragbare Krankheiten behandelt werden? Im Anfangsstadium der Krankheiten sind die meisten mit Aussicht auf Erfolg zu behandeln. Viele sind heilbar, manche Viruserkrankungen hingegen können nicht geheilt, jedoch zum Stoppen gebracht werden, damit sie keinen Schaden mehr anrichten können. Bei diesen Infektionen haben die HIV-Erkrankungen und AIDS die größte Bedeutung. Oftmals wird die Behandlung im Anfangsstadium erschwert, da viele Leute die Symptome nicht erkennen oder sich nicht trauen, mit ihrem Arzt darüber zu sprechen. Was tun, wenn ich glaube, mich angesteckt zu haben?Sollte man vermuten, sich angesteckt zu haben, muss sofort ein Arzt aufgesucht werden, beispielsweise der Hausarzt, ein Urologe oder ein Gynäkologe. Je früher man dies tut, umso größer ist die Chance, dass die Krankheit vollständig geheilt beziehungsweise zum Stillstand gebracht werden kann. Bei Gesundheitsämtern gibt es die Möglichkeit, sich kostenlos beraten zu lassen. In besonderen Fällen kann hier auch eine Untersuchung und eine anschließende Behandlung durchgeführt werden. Der Partner sollte bei dieser Beratung auch zugegen sein. Weiterhin ist es empfehlenswert, die früheren Partner über seine Erkrankung zu informieren. Wie kann ich mich vor einer Ansteckung schützen? In jedem Fall ist es wichtig, beim Geschlechtsverkehr ein Kondom zu benutzen, so dass Viren oder Bakterien nicht übertragen werden können. Bei einem Samenerguss sollte der Mann dann aufpassen, dass kein Sperma aus dem Kondom austritt. Am Besten hält er es beim Hinausziehen aus der Vagina am oberen Rand fest. Safer Sex sollte bei diesem Thema also ganz groß geschrieben werden. Und hier noch einmal eine kurze Zusammenfassung über sexuell übertragbare Krankheiten:- Die Infektionen werden hauptsächlich beim Geschlechtsverkehr übertragen, können aber auch schon bei engen Körperkontakten ansteckend sein - Solltet ihr vermuten, euch angesteckt zu haben, konsultiert sofort einen Arzt - Generell sind solche Infektionen mit der Benutzung eines Kondoms beim Geschlechtsverkehr zu vermeiden
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Wöchentliche Kampagne zum Thema Aids

 Seit letzter Woche gibt es bei RauteMusik eine exklusive sechswöchige Kampagne zum Thema Aids. Jeden Dienstag werden wir euch über die verschiedenen Bereiche der Geschlechtskrankheit aufklären und euch informative Berichte anbieten. Ebenso wird es jeweils einen Podcast zum Anhören geben.
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Obwohl das Thema Sex heutzutage in allen Medien präsent ist und viele Jugendmagazine das Thema Sex und Verhütung aktiv behandeln, wissen die meisten Jugendlichen noch viel zu wenig über das Thema. Insbesondere der Safer Sex hat sich noch nicht in das Bewusstsein der zumeist jungen Menschen eingeprägt. Das zeigt unter anderem die jährliche Zahl an neu HIV-Infizierten sowie die hohe Zahl an ungewollten Schwangerschaften bei (vor allem jungen) Mädchen. Was ist Safer Sex?Safer Sex ist die einzige bekannte wirkungsvolle Methode, um sich beim Geschlechtsverkehr vor einer Ansteckung mit dem HIV oder einer anderen Geschlechtskrankheit zu schützen. Gleichzeitig können ungewollte Schwangerschaften verhindert werden. GeschichtlichesDie ersten Ansätze für “Safer Sex“ sind bereits weit über 3.000 Jahre alt. Es wird vermutet, dass man bereits im alten Rom über Methoden des Safer Sex Bescheid wusste. Damals wurden tierische Membranen (Schweineblasen) verwendet. Diese dienten jedoch vornehmlich der Empfängnisverhütung, da man Geschlechtskrankheiten an sich noch nicht als Krankheitsbild kannte. Im Jahre 1839 machte der amerikanische Erfinder Charles Goodyear eine bahnbrechende Erfindung. Durch die Vulkanisierung von Kautschuk war es möglich, Gummi herzustellen. 1855 stellte Goodyear das erste Gummi-Kondom her, das 1870 mit zwei Millimeter Dicke und vernahtet serienmäßig produziert wurde. 1912 entwickelte der Gummifabrikant Julius Fromm eine Methode nahtlose Kondome herzustellen. Ab 1930 wurde Latex als Material benutzt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden weitere wichtige Entdeckungen gemacht. Unter ihnen war das Penicilin, welches sich als wirksam gegen die zu der Zeit am meisten gefürchtete Geschlechtskrankheit Syphilis erwies. In den "wilden" 60er Jahren läutete dann die Antibabypille die sexuelle Revolution ein. Das Bewusstsein der jungen Menschen der damaligen Zeit war von dem Gedanken der freien Liebe geprägt. Dies änderte sich jedoch schlagartig wieder, als der HI-Virus seinen Siegeszug begann. [podcast] Da sich Aids als unheilbar herausstellte, rückte die Bedeutung von Safer Sex wieder in das Bewusstsein der Menschen. Seither versuchen großangelegte Werbekompanien, die Menschen auf die Gefahren von Aids und zum regelmäßigen und selbstverständlichen Gebrauch von Kondomen zu bewegen. Die Entwicklung lebensverlängernder Medikamente für HIV-Positive aber auch die Agitation politisch oder religiös motivierter Kreise haben die Aufklärung über Safer Sex ins Stocken gebracht. Wie funktioniert Safer Sex?Safer Sex bedeutet im Wesentlichen, sich stets so zu verhalten, dass eigene Samenflüssigkeit, Scheidenflüssigkeit, Blut oder Blutspuren nicht in den Körper der Partnerin oder des Partners gelangen und dass umgekehrt solche Körperflüssigkeiten nicht in den eigenen Körper gelangen. Safersex bedeutet also Verantwortung für die sexuelle Gesundheit zu übernehmen, um ein risikoarmes und erfüllendes Sexualleben praktizieren zu können. Die meisten Krankheitserregenden Keime (Pilze, Bakterien, Viren, etc.) finden sich in Körperflüssigkeiten (Blut, Sperma, Vaginalsekret, Speichel, etc.). Da Krankheitserreger insbesondere durch Schleimhäute aufgenommen werden, ist das Ziel von Safer Sex, den Kontakt von Schleimhäuten (Vagina, Anus, Eichel, Mund, Augen, Nase) mit möglicherweise kontaminierten Körperflüssigkeiten zu verhindern. Am Sichersten erfolgt dies durch die Verwendung von Kondomen Für verschiedene Sexualpraktiken gelten unterschiedliche Richtlinien für den Safer Sex. Generell gilt, je härter der Kontakt (harter Sex) ist, umso einfacher ist es für Krankheitserreger, in das Gewebe einzudringen. Bei der Benutzung von Kondomen sollte daher auch immer noch auf ausreichende Befeuchtung (Gleitgell) geachtet werden. So kann man Defekten des Kondoms und Verletzungen der Schleimhäute vorbeugen. Für den richtigen Umgang mit Safer Sex ist es genauso wichtig, dass man über die verschiedenen Infektionswege und den richtigen Umgang mit den Verhütungsmaßnahmen, insbesondere dem Kondom, gut Bescheid weiß. Es empfiehlt sich, vor dem ersten Einsatz von Kondomen den Umgang mit ihnen in “Trockenübungen“ zu üben. Bei der Verwendung von Kondomen oder Handschuhen aus Latex sollte immer zusätzlich noch ein geeignetes Gleitmittel benutzt werden. Das Gleitmittel vermindert die mechanische Belastung des Kondoms oder des Handschuhs drastisch. Gleichzeitig kann es den Spass und die Lust am Akt fördern. Eine der häufigsten Ursachen für ein Reißen des Kondoms ist der Verzicht auf Gleitmittel. Bei der Wahl des Gleitmittels ist unbedingt darauf zu achten, dass es für die Verwendung zusammen mit Kondom oder Handschuh geeignet und freigegeben ist. Geeignet sind am besten fettfreie Gleitmittel (zum Beispiel auf Glyzerin- oder Silikonbasis). Ölhaltige Substanzen greifen das Latex an und machen es brüchig. Kondome, deren Haltbarkeit überschritten sind, sollten nicht mehr verwendet werden. Kondome aus Automaten, die im Freien stehen, altern schneller, da sie ständigen Temperaturschwankungen ausgesetzt sind. Auch das Petting, bei dem kein direkter Sex vollzogen wird, kann nur dann “sicher“ sein, wenn auch dabei die Praktiken des Safer Sex beachtet und angewandt werden! Alle anderen bekannten Verhütungsmaßnahmen wie die Antibabypille schützen zwar (bei richtiger Anwendung!) vor einer ungewollten Schwangerschaft, nicht jedoch vor Geschlechtskrankheiten! Redet mit eurem Partner darüber und macht ihm klar, wie wichtig Safer Sex für euch beide ist. Wenn ihr euch nicht sicher seid, ob ihr eurem Partner trauen könnt, verwendet ein Kondom. Will er das nicht, dann verzichtet lieber auf den Sex, bevor ihr eure Gesundheit gefährdet. Auch eine feste Beziehung bietet keinen 100 prozentigen Schutz, da immer die Gefahr der Untreue des Partners besteht. Ablehnung des Safer SexObwohl der Aspekt des Safer Sex in der heutigen Zeit sehr wichtig ist, gibt es immer noch Institutionen, die ihn strikt ablehnen. Zu ihnen zählt auch die katholische Kirche. Deren Mitgliedern ist Safer Sex explizit verboten. Als Begründung für dieses Verbot wurde genannt, dass nur jene sexuellen Aktivitäten zulässig seien, die innerhalb einer gültigen Ehe stattfinden und die direkt auf die Zeugung von Kindern ausgerichtet sind, beziehungsweise bei denen die Zeugung von Kindern möglich ist. Das ist bei Safer Sex ausgeschlossen, daher ist Safer Sex für Katholiken verboten. Man argumentiert weiter, dass dies der Verbreitung von Geschlechtskrankheiten keinen Vorschub leistet, da Enthaltsamkeit und eheliche Treue einen zuverlässigeren Schutz vor Ansteckung bieten und somit eine Alternative zu Safer Sex darstellen. Der Vatikan kritisierte zudem in den letzten Jahren immer wieder Safer Sex Kampagnen. Unter Papst Benedikt XVI wurde nun vorgeschlagen, dass die Benutzung von Kondomen in Ehen gestattet werden solle, wo mindestens einer der Partner HIV Infiziert ist. Das Wichtigste zum Safer Sex noch einmal in Kurzform: - Beim Sex nicht in den Körper des Partners oder der Partnerin eindringen - Bei eindringendem Sex Kondome benutzen - Samen- oder Scheidenflüssigkeit nicht in den Mund aufnehmen
- Beim Oralverkehr Kondome oder Dental Dams benutzen
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Wöchentliche Kampagne zum Thema Aids

 Ab sofort startet RauteMusik eine exklusive sechswöchige Kampagne zum Thema Aids. Jeden Dienstag werden wir euch über die verschiedenen Bereiche der Geschlechtskrankheit aufklären und euch informative Berichte anbieten. Ebenso wird es jeweils einen Podcast zum Anhören geben.
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HIV-ÜbertragungDerzeit sind weltweit etwa 33,2 Millionen Menschen mit dem HI-Virus infiziert, täglich werden es mehr: Allein in Deutschland gab es im Jahr 2006 rund 2.700 Neuinfektionen mit HIV (Humane Immundefizienz-Virus). Vor allem Männer sind in Deutschland infiziert, knapp 80 Prozent der 59.000 Infizierten in Deutschland sind männlich. Die Pandemie setzt sich weiter fort, doch wie das HI-Virus und die darauffolgende Krankheit AIDS übertragen werden, ist vielen nicht ganz klar. HIV wird durch Körperflüssigkeiten übertragen. Blut, Sperma und Präejakulat, Vaginalsekrete, Rückenmarksflüssigkeit und Muttermilch können das Virus tragen und andere Menschen anstecken. Dies geschieht vor allem durch ungeschützten Vaginal- und Analverkehr und das Benutzen von nichtsterilen Nadeln beim Drogenkonsum. Beim ungeschützten Sex kann das HI-Virus vor allem durch Schleimhäute (z. B. Mund-, Nasen-, Vaginal- und Analschleimhaut) oder kleinste Wunden, die hauptsächlich beim Analverkehr auftreten können, in den Körper des Geschlechtspartners eindringen. Auch die dünne Haut an der Eichel des Penis kann das Virus durchlassen. Eine meist sichere Verhütungsmethode ist ein Kondom, da hier die Körperflüssigkeiten nicht ausgetauscht werden und nicht in den Körper des Geschlechtspartners eindringen können. Oralverkehr gilt als weniger ansteckend, jedoch kann auch hier HIV übertragen werden, wenn Sperma oder Menstruationsblut in den Mund gelangt. Auch beim intravenösen Konsum von Drogen, zum Beispiel beim Spritzen von Heroin, kann HIV übertragen werden, wenn unsteriles Spritzbesteck (Nadeln, Kanülen und Spritzen) benutzt wird oder mehrere Leute eine Spritze benutzen. [podcast] Eine Übertragung durch andere Körperflüssigkeiten wie zum Beispiel Tränen, Schweiß oder Speichel, wird mittlerweile ausgeschlossen. Hier ist die Konzentration der HI-Viren so gering, dass eine Ansteckung sehr unwahrscheinlich ist. Zungenküsse sind nur dann gefährlich, wenn blutende Verletzungen im Mundraum, beispielsweise am Zahnfleisch, vorhanden sind. Auch das Risiko einer Ansteckung durch Insektenstiche ist verschwindend gering. Bluttransfusionen beinhalten ebenfalls nur noch ein sehr kleines Restrisiko. Seit 1985 gibt es in Deutschland Fragebögen für Blutspender, die das Risikoverhalten genau analysieren und die Blutspende wird auf den HI-Virus getestet. Ein Restrisiko besteht jedoch, da ein Nachweis der Antikörper im Blut erst nach circa drei Monaten möglich ist. Mütter können ihrem Kind das Virus weitergeben, die Wahrscheinlichkeit hierfür beträgt etwa 30 Prozent. Ob das Kind infiziert ist, lässt sich jedoch erst nach etwa 18 Monaten feststellen, da das Baby anfangs noch die Antikörper der Mutter über die Nabelschnur und die Muttermilch aufnimmt. Ab einem Alter von 18 Monaten bildet das Kind eine eigene Immunabwehr. Wenn eine Infektion von der Mutter vorliegt, lässt sich dann über einen Test feststellen, ob auch das Kind das HI-Virus trägt. Mit dem richtigen Schutz lässt sich also eine Infektion mit HIV oft verhindern. Durch das Benutzen von Kondomen und die Vermeidung des Kontakts mit Blut bleibt lediglich ein geringes Restrisiko, sich mit HIV zu infizieren.
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Stars und Sternchen

 Der rote Teppich ist ausgerollt und die Bühne ist frei für den neuesten Klatsch und Tratsch aus der Welt der Stars und Sternchen. In dieser Woche dreht sich alles um den Babyboom in Hollywood, die Liste der Top 100 unsexiest Woman und vieles mehr.
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Beyoncé lässt Fans im Regen stehen Das Miss Knowles gerne einmal die Diva raushängen lässt, ist kein Geheimnis. Nun ließ Bee jedoch eine Gruppe junger Fans ganz unnett im Regen stehen. Die Autogrammjäger hatten sich bei strömendem Regen am Filmset zu "Cadillac Records" eingefunden um ihr Idol hautnah zu erleben, doch statt sich in die nassen Fluten zu stürzen, eilte Beyoncé jedoch erst einmal von Bodyguards umgeben ins Trockene. In der Zwischenzeit gesellte sich ihr Schauspielkollege Adrien Brody zu den durchnässten Fans und gab fleißig Autogramme und hatte ein offenes Ohr für die Fans. Beyoncé Knowles brachte währenddessen ihre Frisur in trockene Tücher und widmete sich dann ihren Fans. Amy Winehouse ist die unsexieste Frau Diese Entscheidung fällten 21.000 Leser des Männermagazins FHM. In die Top drei gesellten sich außerdem Britney Spears und Lindsay Lohan. Zu dritt führen die Sängerinnen die Liste der 100 unsexiest Frauen an. Verblüffend an der FHM-Abstimmung war jedoch, dass Männer auch Cameron Diaz, Kate Moss und Paris Hilton als unsexy empfinden, denn auch ihre Namen tauchten auf der unvorteilhaften Liste des Magazins auf. Auf Platz 100 findet man übrigens eine Deutsche wieder, denn auf diese Platzierung schaffte es Susan Stahnke. Angelina und Brad bekommen Zwillinge Noch in diesem Jahr sollen Angelina Jolie und Brad Pitt Kind Nummer fünf und sechs erwarten. Die Bestätigung für die Zwillingsschwangerschaft lieferte kürzlich das Magazin InTouch, dem sich ein Vertrauter des Paares anvertraut haben soll. Gerüchten zufolge freuen sich Angie und Brad über eine Tochter und einen Sohn. Die Familie Pitt-Jolie fasst zwar bereits eine Anzahl von vier Kindern, allerdings ist nur eine Tochter das leibliche Kind von Angelina und Brad. Angaben zufolge soll sich Angelina sogar einer speziellen Hormonbehandlung unterzogen haben um noch ein weiteres Mal schwanger zu werden. Nach solchen Therapien ist die Geburt von Zwillingen keine Seltenheit, wie man auch am Beispiel von Jennifer Lopez sehen kann. Lily Allen kann wieder "smile(n)" Die letzten Monate waren für die 22-jährige Sängerin wahrlich nicht einfach. Nach der Euphorie über ihr werdendes Mutterglück erlitt Lily wenige Wochen später eine Fehlgeburt. Als wäre das nicht schon schlimm genug, fand dann auch noch die Liebe zwischen ihr und dem Chemical-Brothers-Member Ed Simons ein jähes Ende. Den Ereignissen aus der Vergangenheit konnte die Liebe der beiden allem Anschein nach nicht Stand halten. Trotz allem scheint Frau Allen langsam wieder auf die Beine zu kommen. Seit einem Monat soll sie mit Produzent Robertson Furze zusammen sein und sich mit ihm Bett und Wohnung zu teilen. Ein Freund der 22-Jährigen verriet der "The Sun" gegenüber, dass sich die beiden seit Jahren kennen und er da war, als es Lily schlecht ging. Bleibt nur zu hoffen, dass das Glück der beiden nicht nur von kurzer Dauer sein wird. Halle Berry traut sich nicht Die Geburt ihres ersten gemeinsamen Kindes haben Halle Berry und Lover Gabriel gerade hinter sich gebracht, doch ans Heiraten denkt das Ex-Bond-Girl keineswegs. Nach zwei gescheiterten Ehen kann man ihr das wohl auch nicht verübeln. Halle selbst sagte, dass sie sich in der Beziehung zu Gabriel mehr verheiratet fühle als in den beiden Vorgängern, denn schließlich hat sie den perfekten Begleiter gefunden, mit dem sie nun auch ein Baby hat. Frau Berry wirkt damit dem Hollywood-Trend ganz stark entgegen. Für sie ist ein Stück Papier keine Garantie für eine glückliche Ehe. Quellen: gala.de | viva.tv | mtv.de | gala.de | viva.tv
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Stars und Sternchen

 Auch in dieser Woche haben die Prominenten wieder alles gegeben um es in die Schlagzeilen zu schaffen. Zwei unserer vier internationalen Musiker, um die es in dieser Woche geht, haben Geldsorgen. Avril macht nun auf Donatella Versace und Britney ist bei uns mittlerweile schon Stammthema.
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Jacko darf Neverland Ranch behalten Ursprünglich sollte das Anwesen von Michael Jackson am 19. März unter den Hammer kommen, allerdings einigte sich der "King Of Pop" auf den letzten Drücker mit seinen Gläubigern. Ein Finanzierungsprogramm soll Jacko nun helfen, dass er die mit 25 Millionen Dollar belastete Neverland Ranch behalten kann. Für interessierte Käufer ist dies schade, denn ein 1.100 Hektar großes Gelände mit Zoo, Kino, Vergnügungspark und Museen wird so schnell sicher nicht wieder zur Versteigerung stehen werden. Avril geht unter die Modeschöpferinnen  Gucci, Dior und Co. müssen sich wohl nun warm anziehen, denn Avril Lavigne springt nun auch auf den Designerzug auf und bringt ihre eigene Kollektion an die Frau. An die Männerwelt hat Avril leider nicht gedacht, denn ihre "Rock'n'Roll"-Kollektion ist ausschließlich für Frauen gemacht. In Deutschland sind die Fummel jedoch nur via Internet bestellbar, denn über die Ladentheke gehen die Kleider nur bei der US-Ladenkette Kohl`s. Die wirkliche Wahrheit über Britney Berichten nach zu urteilen soll es eine Geheimakte über Ex-Poprinzessin Britney Spears geben. Sie soll die Wahrheit über eine angebliche Brustvergrößerung, eine Nasenkorrektur, eine Fettabsaugung und Drogenexzesse enthalten. All diese Unannehmlichkeiten scheinen also in einer Krankenakte zu stehen. Die so genannte "Geheimakte" scheint nun sogar Arbeitsstellen auf dem Gewissen zu haben, denn einige Angestellte des UCLA Medical Centers in Los Angeles waren zu neugierig und haben in Brits Akte herumgeschnüffelt. Casting-Gewinner Sascha hat Geldsorgen In der vorletzten Woche klopfte der Gerichtsvollzieher noch bei Nadja von den No Angels an, nun bekam auch Sascha von der aktuellen Popstars-Band Room 2012 unangenehmen Besuch. Allem Anschein nach sind die unerfahrenen Popstars nicht in der Lage, vernünftig mit Geld umzugehen. Sascha war zu nett und übernahm die bankrotte Putzfirma seiner Mutter, die mit 10.000 Euro in den Miesen steht. Statt Groupies belagern den 23-Jährigen nun die Polizei und der Gerichtsvollzieher. Das Konto vom ehemaligen Fitnesstrainer und seine 5.000 Euro Popstars-Gage wurden ohne zu zögern gepfändet. Da stehen wohl einige Sonderschichten für den Sunnyboy auf dem Plan. Quellen: mtv.de | viva.tv | mtv.de | viva.tv
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Culcha Candela, Boss Hoss und Texico LIVE!

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Das Auswandererhaus bietet Touristen wie Geschichtsfans einen weltweit einmaligen Einblick in die Geschichte der Stadt an der Wesermündung als Auswandererhafen für die große Reisewelle vor allem nach Amerika. Was liegt näher als die Auszeichnung zum Museum des Jahres und zugleich das zweijährige Bestehen mit Stars des Latinopop und des Countrabilly zu feiern.
Der faire Eintrittspreis von sieben Euro, prima Wetter und die Tatsache, dass der Erlös einem guten Zweck zufließen wird, sorgten für guten Zuspruch seitens der sonst als eher schüchtern geltenden Bürger der Stadt.
Um 19 Uhr Ortszeit betraten nach Anmoderation durch Jens-Uwe Krause (Starmoderator bei Radio Bremen Vier) TEXICO die Bühne. Mit einem Mix aus Country, Westernstyle und Rock´nRoll haben sie den über 3.000 Gästen richtig eingeheizt - Klassiker, eigener Style und handgemachte Musik LIVE ließen nur eines erwarten: Tanzende Menschen und ehrlicher Applaus für die tolle Show mit frechen Einlagen.
Das Wetter spielte mit und bot weiter leicht frischen Wind bei wärmender Sonne. So war es Zeit für die Sunnyboys der Charts: CULCHA CANDELA - Tobendes Publikum, kreischende Girls, Hände in der Luft! Eine Stunde Choreographie, neue Single, fette Beats und geniale Gesamtperformance. Wer hier nicht mitging, war selbst schuld. Sogar über den Eindruck, dass kein Song live gesungen war, konnte man leicht hinwegsehen. Morgen kommt die neue Single "Hamma!" auf den Markt, so dass die passenden T-Shirts gut verkauft werden konnten. Nach vielen Hammatracks war das zumeist junge Fanvolk überglücklich und ausgepowert. Neue Fans eingeschlossen!
Nach kurzer Umbauphase mit Moderation durch "den Dünnen" und DJing ging es für das verbliebene, eher noch gewachsene Publikum - nun meist höheren Alters - weiter mit Missisippi-Style von THE BOSSHOSS. Jetzt durfte gerockt werden, bis die Fetzen fliegen. Alte und neue Tracks gab es als 100% partylastige Rockabilly-Songs in bester Live-Qualität. Und damit war diese Band sicher DER Bringer des Abends mit stylischer Show, erstklassiger künstlerischer Leistung und Bewegung vor der Bühne. Ein Blick auf die Website lohnt sich auch hier. Einfach mal reinhören. Wer Dick Brave mochte, wird Boss Hoss lieben!
Nach 4 Stunden, und damit gegen 23 Uhr, zwei Zugaben und lautstarkem Applaus endete der musikalische Teil des Events, das danach mit einem bunten Feuerwerk zu Ende ging.
Möglich gemacht hat das Event der Erfolg des Open-Air im Vorjahr, bei dem 6.500 Besucher FETTES BROT live erlebten. Auch in diesem Jahr zeigten sich Bremerhavener Prominenz, Rosenstolz und viele Persönlichkeiten auf der Veranstaltung.
Die offene und ebenerdige VIP-Terasse bewies, dass sich selbst Oberbürgermeister Jörg Schulz gern mit Familie und ohne auffälligen Personenschutz unter die Bewohner "seiner" Stadt begibt. Ein Vertrauen, das Bürger anderer Städte oft vermissen. Vertrauen in ein wiedererwachtes Bremerhaven, das durch qualitativ hochwertige und kulturell anspruchsvoll-unterhaltsame Angebote immer mehr Touristen und natürlich die Einwohner erfreut.
Vielleicht ja auch bald dich? Ein Besuch im Deutschen Auswandermuseum lohnt sich immer!
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Von Kameras, Handys und der Zukunft, die real ist

 Die Photokina in Köln öffnete auch dieses Jahr wieder die Pforten für weltweites Publikum. Alles rund um die Welt der bunten Bilder kann bestaunt und ausprobiert werden; und ausprobieren kann man viel.
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Die Handyhersteller geben sich große Mühe, noch mehr aus den Handys rauszuholen, als sie es in der Vergangenheit taten. So hat jetzt zum Beispiel Sony Ericsson sein neues K800i vorgestellt. Neben den normalen Telefondiensten sorgt hier vor allem die Kamera mit 3,2 Megapixel für mehr Fotospaß. Mit der integrierten Blogfunktion ist es so möglich Bilder direkt von der Kamera zu Blogspot.com zu schicken. Wir haben uns das natürlich nicht nehmen lassen und das auch direkt ausprobiert. Also überzeugt euch selbst davon, ob wir Fotogen sind und ob die 3,2 Megapixel des Handys das halten, was sie versprechen: Klick. Aber die Konkurrenz schläft nicht. Auch Nokia spielt im Kampf um starke Fotohandys mit fünf Megapixel mit integriertem MP3-Player und einem Objektiv, das von Zeiss kommt, die für Qualität bekannt sind. Dieses Handy steht einer normalen Digitalkamera in nichts nach, Fotoausdrucke überzeugen durch Schärfe und Detailtreue. Wer aber bei brillianten Snapshots nicht auf seine Musik verzichten will, der ist mit dem Nokia N73 gut beraten. Das Handy hat exzellente Musikqualitäten und glänzt mit einer integrierten acht GB Festplatte, den Musikgenuss gibt's dabei zusätzlich für 140 Euro erhältliche Kopfhörer auf die Ohren. Bluetooth sorgt für uneingeschränkte Bewegungsfreiheit und das integrierte Mikrofon lässt die Wireless-Kopfhörer-Kombi auch einem Headset in nichts nachstehen. Bei hervorragendem Klang und Dehnbarkeit durch den Gummibügel ideal für unterwegs. Nur wie gehts weiter mit den Fotos? Kodak sichert die Langlebigkeit von Fotoausdrucken durch ein neuartiges Fotopapier, dass keine Fingerabdrücke hinterlässt, ebenfalls ist es möglich, mal seine Cola darüber zu verschütten, Rückstände gibt es keine. Wer also mal das Foto von der Freundin mit unter die Dusche nehmen will, weiß wo er sein Fotopapier in Zukunft kauft.  Panasonic hingegen zeigte neben einer Vielzahl von Kameras auch die neuen ganz großen des Marktes. Plasmabildschirme und zwar die größten der Welt, die mit einem gestochen scharfem Bild überzeugten, hier war wirklich der Zeipunkt für " Schärfer als die Realität". Ein besonderes Highlight der diesjährigen Photokina ist das Haus der Zukunft, "das schon Realität ist", wie Thomas Ruess von der Firma Comm-Tec verlauten ließ. Sichtlich begeistert zeigten auch wir uns beim Begehen der Räumlichkeiten. Das intelliegente Haus verbindet zum Beispiel Multimedia mit Sicherheit und Brandschutz. Eine Bedieneinheit im Eingangs- und Wohnbereich ist die Steuerzentrale für das gesamte Haus, ob man einfach nur die Tür öffnen will, seine Home-Cinema-Geräte steuert oder auf einen möglichen Einbruch oder das Geschrei aus dem Kinderzimmer hingewiesen wird. Das System ist das "Rund-um-sorglos-Paket" für den Hausbesitzer. Jeder kennt das Problem: Man freut sich auf den Urlaub und nach 200km Autobahnreise stellt sich das Ungewissen ein, "Habe ich wirklich den Herd ausgemacht?", kein Problem, das System der Firma Comm-Tec weist auf den angelassenen Herd beim Verlassen des Hauses hin. Haustechnik wird dabei gesteuert. Der große Vorteil an dem System ist, dass es Endanwendertauglich ist, bei einer kompletten Elektroneuinstallation eines Hauses auf ein solches System umzustellen ist allerdings teuer. Doch der modulare Aufbau macht es möglich, zum Beispiel mit einer einfachen Bedieneinheit anzufangen. Jeder kennt das Problem: Fünf Fernbedienungen zu haben, aber nur die Hälfte bedienen zu können, das Bedienpanel hingegen, mit einem LCD Bildschirm, kann alle IR-Geräte ansteuern und ist durch eine Box gleichzeitig Schnittstelle zu vorhandener Haustechnik wie zuum Beipiel Alarmanlagen, Heizungen und Rauchmeldern. Ein solches System ist bereits für 2000€ zu erwerben, damit ist erwiesen, dass das Haus der Zukunft, wie es laut Thomas Ruess leider noch viel zu oft genannt wird, schon Realität ist. Das Haus der Zukunft: VideorundgangFazit:Der Kampf um die Welt der bunten Bilder geht stetig weiter. Mehr Megapixel, mehr Schärfe, der neueste Trend geht in Richtung Bildstabilisatoren und digitaler Hilfsmittel, die der wackligen Hand so manchen Hobbyfotografs Abhilfe schaffen. Auch die Spanne zwischen Fotohandys und reinen Kameras wird kleiner. Noch sind reine Kameras sicherlich im Vorteil, doch in welche Richtung der Trend Fotografieren im Hobbybereich geht, ist klar, der Snapshot von der Party kommt wohl in den meisten Fällen vom Handy. Faszination pur, bei soviel Kameras und einer wahren Bilderflut können die Augen schon mal glänzen, wir können sogar fast sagen, die Wunschzettelliste für Weihnachten hat ihren Anfang. Ein lohnswerter Besuch, sicherlich auch im nächsten Jahr, denn die Revolution der Digitalfotografie nimmt kein Ende, den der Trend geht weiter. Für euch vor Ort waren Robin, Jamul und André.
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Nahostkonflikt: Frieden durch UN-Friedenstruppen?

 Kaum hat Deutschland zugesagt die UN-Friedensmission im Süden des Libanon zu unterstützen, hagelt es von allen Seiten her Kritik für die politische Entscheidung. Nicht nur aus der Politik kommt Kritik, laut Umfragen lehnen auch die meisten Deutschen einen Einsatz der Bundeswehr in Nahost ab.
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Ich will versuchen in dieser Kolumne etwas genauer auf die UNO und ihre Friedensmissionen und die Chancen einer solchen Mission für den Nahen Osten einzugehen.
Die Blauhelme: Wer sind sie überhaupt? Die UN-Friedenstruppen oder auch Friedenstruppen der Vereinten Nationen, die umgangssprachlich als Blauhelmsoldaten bezeichnet werden, sind von den Mitgliedsstaaten der UNO bereitgestellte Militäreinheiten, die für friedenssichernde und -erhaltende Einsätze (engl. Peacekeeping), die unter dem Kommando der UNO stehen, eingesetzt werden. Der erste Einsatz von unbewaffneten UN-Militärbeobachtern erfolgte im Jahre 1948 im Rahmen der United Nations Truce Supervision Organization (UNTSO) zur Überwachung des Waffenstillstands im 1. Arabisch-Israelischen Krieg. Im Zuge der Suezkrise 1956 wurde mit der United Nations Emergency Force (UNEF) erstmals eine bewaffnete Einheit aufgestellt. Seither waren die Blauhelmsoldaten an rund 16 “peacekeeping“ Missionen beteiligt. Insgesamt verloren von den 64000 an diesen Missionen beteiligten Soldaten und Polizisten bis 2006 2272 ihr Leben. Die Meisten davon (116) aus Indien. Grundsätze von Friedensmissionen Ein Mandat zur Entsendung von Blauhelmen kann nur der UN-Sicherheitsrat erteilen. Ihr Auftrag umfasst dabei friedenssichernde und -erhaltende Maßnahmen (engl. peacekeeping). Ein friedenserhaltender Einsatz ist nur möglich, wenn beide Konfliktparteien diesem zugestimmt haben und gewillt sind, ihren Konflikt zu lösen. Diese Regelung soll verhindern, dass die Blauhelme zwischen die Fronten geraten und Teil des Konfliktes werden. Einsätze zur Friedenserzwingung (peace-enforcement) werden im Allgemeinen nicht von der UNO, sondern von den Mitgliedstaaten durchgeführt.  Der Sicherheitsrat erteilt dazu einzelnen oder mehreren UNO-Mitgliedsstaaten ein Mandat für die notwendig erachteten Maßnahmen - dazu gehören auch militärische -, um den Frieden wiederherzustellen. Beispiele für derartige multinationale Einsätze unter UN-Mandat sind die KFOR im Kosovo, die ISAF in Afghanistan und die INTERFET in Osttimor. Probleme und Kritik an den MissionenTrotz guter Ansätze hagelt es regelmäßig Kritik an den UN-Friedensmissionen. Es hat sich als nicht effektiv herausgestellt, möglichst viele Mitgliedsstaaten in eine solche Friedensmission einzubinden. Unklare Befehlsstrukturen, Sprachbarrieren und mangelnde Zusammenarbeit (aus technischen oder menschlichen Unzulänglichkeiten) führten zu Desorganisation.  Deshalb sollten für einen effektiven Einsatz nur möglichst wenige Länder eingebunden werden. Ein weiteres Problem ist, dass kein Land gezwungen werden kann, sich an einer solchen Mission zu beteiligen. Es obliegt der politischen Führung der einzelnen Länder zu entscheiden, ob sie Truppen entsenden oder nicht. Die Missionen der Blauhelme waren in der Vergangenheit nicht immer gut ausgegangen. 1992 in Somalia wo sich die Amerikanischen Streitkräfte nach kurzer Zeit wegen mangelnder Unterstützung und fehlendem Mandat wieder zurückziehen mussten. 1994 mussten die UN-Soldaten in Ruanda tatenlos zusehen wie mehrere tausend Menschen massakriert wurden, weil sie kein Mandat zum Eingreifen hatten. Der Sicherheitsrat brauchte drei lange Wochen um auf diese Situation zu reagieren. Ähnliches passierte 1995 in der Stadt Srebrenica, die sich den bosnisch-serbischen Belagerern ergab. Die dort stationierten Blauhelmsoldaten waren auf Grund ihres Mandates nicht in der Lage die Zivilbevölkerung zu schützen. In der Folge dieser Ereignisse kam es zum Massaker von Srebrenica. Die UN-Mission im Nahen Osten Es gab bereits vier Missionen der UNO im Nahen Osten. Allein das zeigt uns schon wie schwierig die Lage dort unten ist. Die gestrige UNO-Geberkonferenz machte deutlich, dass es an Unterstützung für diese Mission fehlt. Bisher wurden nur rund 3500 Mann von den Mitgliedsstaaten bereitgestellt. Davon 2000 Mann aus Bangladesch und nur rund 200 Mann aus Frankreich. Dänemark, England und Deutschland stellen lediglich Überwachungsgeräte wie AWACS Flugzeuge und Schiffe; England einen seiner Stützpunkte auf Zypern. Des Weiteren bot die Bundesregierung an, Polizei und Einheiten des ehemaligen BGS zur Überwachung der syrisch-libanesischen Grenze zu stellen. Viele Staaten meldeten sich erst gar nicht zu Wort oder wollten erst das genaue Mandat abwarten, bevor sie Truppen stellen. Geplant war eigentlich eine bis zu 15000 Mann starke Truppe, die auch mit schwerem Gerät ausgestattet werden sollte. Die Hohen Hürden der UN-Mission - 1. Entwaffnung
- 2. Folgeresolution
- 3. Akzeptanz
- 4. Schutzzone
- 5. Transport
1. EntwaffnungDas Hauptproblem der auf bis zu 15000 Mann aufgestockten Schutztruppe für den Libanon wird die Entwaffnung der Hisbollah sein. Die UN-Resolution 1701 des Sicherheitsrats sieht vage vor, dass die Blauhelme die libanesische Regierung bei der Entwaffnung der Hisbollah unterstützen sollen. Hisbollah Chef Hassan Nasrallah hat jedoch klargemacht, dass sich die Hisbollah um keinen Preis entwaffnen lassen wird. Die Entwaffnung der Hisbollah ist jedoch ein von Israel geforderter Punkt. Sollte dies nicht geschehen, hat Israel bereits mit einer Vorsetzung des Krieges gedroht. Im schlimmsten Falle wären dann jedoch 15000 UN-Soldaten mitten im Kampfgebiet; und Israel hat bei seiner jetzigen Offensive bereits aus versehen mehrere Blauhelmsoldaten getötet. Dass die Soldaten die Hisbollah tatsächlich entwaffnen, gilt als ausgeschlossen. Frühere Missionen haben gezeigt, dass eine Entwaffnung nur Aussicht auf Erfolg hat, wenn die Waffen freiwillig abgegeben werden. 2. Folgeresolution Aus Diplomatenkreisen ist verlautet worden, dass man in UN-Kreisen bereits an einer Folgeresolution arbeitet, in der das genaue Mandat der erweiterten UN-Mission niedergeschrieben werden soll. Dort wird dann auch festgelegt sein welche Aufgaben die Soldaten im Einzelnen übernehmen sollen, wo genau sie stationiert werden und welche Regeln für den Waffeneinsatz ("rules of engagement") gelten. Dabei wird das Hauptproblem sein, ob die Truppe das Mandat erhält, die Hisbollah zu entwaffnen oder nicht. "Darüber wird es einen großen Streit geben" sagte ein Regierungsvertreter. Ein US-Vertreter räumte ein: "Wir sind Realisten. Keine internationale Truppe wird gezwungen werden können, die Hisbollah mit Gewalt zu entwaffnen." Wahrscheinlich ist, dass es den Kommandanten vor Ort obliegen wird, diese Entscheidung selbst zu treffen. 3. AkzeptanzEin weiteres Problem im Nahen Osten ist die Akzeptanz der Blauhelmsoldaten. Das Problem an sich ist nicht neu, aber bei dieser Mission von entscheidender Wichtigkeit. Experten befürchten, dass die Hisbollah und schiitische Libanesen die internationale Truppe als Besatzer verstehen könnten und sie deshalb angreifen. Auch in Israel gibt es Bedenken gegen die Truppe, so wurde verlautet, dass die Truppe nur aus Staaten bestehen darf mit denen Israel diplomatische Beziehungen unterhält. Generalsekretär Kofi Annan will aber möglichst viele Islamische Staaten mit im Boot haben, um den Rückhalt der Truppe in der islamischen Welt zu stärken. 4. Schutzzone Offen ist auch noch der Umfang der geplanten Pufferzone zwischen Israel und dem Libanon in der die Blauhelmsoldaten als “Puffer“ fungieren sollen. Im Gespräch ist ein Streifen, der etwa 20km weit in den Libanon hineinreicht. Eine Nichtigkeit, wenn man bedenkt, das die Hisbollah über Waffen mit einer Reichweite von 200 km und mehr verfügt. Die Bedrohung für Israel bleibt also weiterhin real. Es ist des Weiteren unklar, ob es die Truppe schaffen wird den Waffennachschub an der Grenze zu Syrien zu unterbinden. 5. TransportUm die Soldaten nicht unnötig in Gefahr zu bringen, benötigt eine Truppe für den Libanon schweres Gerät. Nicht nur um sich einen Weg über die zerstörten Brücken bahnen zu können, sondern auch um einigermaßen sicher vor etwaigen Hinterhalten ihren Aufgaben nachgehen zu können. Die Truppe wird in ein Gebiet entsandt in dem eine radikale bewaffnete Gruppe das Sagen hat.  Aber das Verlegen von entsprechenden Panzerfahrzeugen kostet viel Zeit, da man sie nicht einfach im Flugzeug transportieren kann. Für eine Verlegung von Panzern zum Beispiel. Aus Deutschland muss man mit mindestens zwei Wochen rechnen. Realistisch sind aber drei Wochen und mehr. Auch die bereitgestellten Schiffe benötigen ihre Zeit bis sie die Region erreichen. Experten rechnen deshalb damit, dass eine Truppe für den Libanon vor Ende September unrealistisch ist. Vorauseinheiten wären denkbar, aber ohne richtiges militärisches Gerät ausgestattet, können sie so gut wie nichts ausrichten. Frieden im Nahen Osten durch eine UN-Friedenstruppe? Ein KommentarEs müsse jetzt schnell gehen, machte der stellvertretenden Uno-Generalsekretärs Mark Malloch Brown gestern klar. Es herrscht aber noch das Problem, dass man nicht genau weiss, ob die angebotenen Truppen die richtige Zusammenstellung für diesen Einsatz haben. Die vorerst benötigte Truppenstärke habe man zwar, aber trotzdem können politische, militärische und logistische Probleme die Aufstellung der Truppe noch hinauszögern. Soweit die Fakten. Eines ist jedoch klar: Eine Friedenstruppe, deren Ziel es nicht sein wird die Hisbollah zu entwaffnen, kann den Konflikt im Nahen Osten nicht lösen! Die Hisbollah hat durch den Konflikt mit Israel Land gewonnen. Ihre Aussagen, den Wiederaufbau des Libanons mit allen Mitteln zu unterstützen, bringt ihr Sympathien ein. Die Mittel werden aus dem Iran und Syrien kommen - zusammen mit neuen Waffen für die Hisbollah. Auch wenn die Blauhelme die Grenzen des Libanon überwachen werden, werden sich Schlupflöcher für Waffentransporte finden. Des Weiteren kann es da unten keine militärische Lösung geben.Die Lösung des Konfliktes muss politischer Natur sein. Der Libanon spielt bei dem Grundkonflikt, um den es immer noch geht, nur eine Nebenrolle. Der eigentliche Problemherd ist in den letzten Wochen in den Hintergrund geraten. Es geht immer noch um die Palästinenser. Dort liegt nämlich die Lösung des Konfliktes. Sowie es den Palästinensern gut geht, und die Ressourcen dort unten fair verteilt sind sollte der Konflikt zuende sein. Dazu gehört auch ein eigener palästinensicher Staat. Vor diesem neuen Krieg waren im Prinzip alle Weichen für eine politische Lösung gestellt. Die faktische Anerkennung des Staates Israel durch die Hamas, der Rückzug der Israelischen Armee aus den Palästinenser gebieten und die Aufgabe der Umstrittenen Israelischen Siedlungen, dann die Entführung dreier israelischen Soldaten, danach ein Überschlagen der Ereignisse. Ehe man überhaupt richtig wusste, was eigentlich los war, hatte Israel einen Zwei-Fronten-Krieg begonnen.Die internationale Staatengemeinschaft konnte nur tatenlos zusehen. Alle Forderungen die Kampfhandlungen einzustellen wurden ignoriert und Israel zerstörte weiter die Infrastruktur des Libanon. Die Industrie ist lahmgelegt, die aufstrebende Tourismusbranche, die sich auf ein Rekordjahr mit Besuchern aus den Golfstaaten eingestellt hatte, liegt in Trümmern. Der Weideraufbau wird schwer werden. Der Gesamtschaden beläuft sich nach unterschiedlichen Schätzungen auf etwa sieben bis elf Milliarden Euro. Bis zu acht Milliarden Euro sind durch indirekte Schäden wie etwa durch Produktionsausfälle oder die Gewinnausfälle im Tourismusbereich zu befürchten.Dadurch, dass viele libanesische Unternehmen ruiniert sind, könnte die Arbeitslosenquote schnell die 20 % und mehr erreichen. Die Hisbollah wird sich freuen und das Ganze zu Propagandazwecken ausschlachten. Aber es gibt auch “positive“ Aspekte: Das Bankwesen hat den Krieg ohne größere Probleme überlebt. Saudi Arabien und Kuwait haben insgesamt 800 Millionen Dollar Soforthilfe zugesagt. Auch im Libanon selbst haben reiche Geschäftsleute und Unternehmer angekündigt, zwölf der 80 zerstörten Brücken auf eigene Kosten wieder aufzubauen.Die ganze Hoffnung ruht im Moment auf der Baubranche. Neue Häuser und Wohnungen müssen ebenso gebaut werden wie neue Brücken und Verkehrswege. Der Libanon braucht jetzt vor allem internationale Hilfe. Man muss den Menschen ein Zeichen geben, dass der Krieg nicht wieder aufflammen wird, dass endlich Frieden in der Region herrschen wird. Das wird aber nicht passieren solange Israel weiter macht, was es will. Die Vormachtstellung Israels im Nahen Osten muss ein Ende haben. Es muss ein gemeinsames Miteinander von Palästinensern und Israelis möglich werden. Dazu bedarf es Zugeständnisse beider Seiten, aber vor allem Israels.Die einzige Lösung für den Nahen Osten (und das ist nicht nur meine Meinung) besteht in einer Zwei-Staaten-Lösung und Wiedergutmachung Israels. Erst wenn es allen Ländern um Israel herum gut geht, wird in der Region Frieden herrschen. Doch bis dahin ist es, fürchte ich, noch ein weiter und sehr steiniger Weg, den der Nahe Osten zurücklegen muss. Das schaffen sie allerdings nur mit Hilfe von anderen Ländern, die auch mal einsehen müssen, dass nicht nur die anderen die Bösen sind, sondern auch Israel selbst mal in seine Schranken gewiesen werden muss.
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